Das Projekt „Tunnel Täsch–Zermatt–Matterhorn“ dient der sicheren, leistungsfähigen und barrierefreien ÖV-Verbindung zwischen Täsch und Zermatt, schützt die Strecke dauerhaft vor Naturgefahren und ermöglicht im Rahmen des STEP AS35 einen integralen Halbstundentakt bis Fiesch sowie einen 15-Minuten-Takt zwischen Täsch und Zermatt.
Referenz
Tunnel Täsch–Zermatt–Matterhorn

Bauherrschaft
Matterhorn Gotthardbahn
Unsere Leistungen
Gesamtleitung - Phase 32 - 53, gem. SIA LM 112
Ort
Zermatt-Matterhorn, Wallis
Ausgangslage:
Die bestehende Bahnstrecke zwischen Täsch und Zermatt wird derzeit über lange Abschnitte durch Galerien vor Naturgefahren geschützt. Dennoch kommt es insbesondere im Winter häufig zu Betriebsunterbrüchen infolge von Lawinen oder Massenbewegungen. Der Unterhalt und die Instandhaltung der heutigen Strecke sind sehr aufwändig. Verschiedene Projekte sind aktuell in Planung, um die bestehende Infrastruktur über die kommenden Jahre weiter nutzbar zu machen. Mit dem STEP AS35 ist die Realisierung des Projekts Tunnel Täsch–Zermatt vorgesehen. Projektveranlassung
Auftrag:
Das Projekt verfolgt das Ziel einer leistungs-, termin- und kostengerechten Planung, Projektierung, Ausführung und Inbetriebnahme des neuen Tunnels zwischen Täsch und Zermatt. Der Tunnel erhöht den Schutz vor Naturgefahren und stellt eine wintersichere ÖV-Verbindung für Zermatt sicher. Darüber hinaus ermöglicht er auf der Strecke Zermatt–Fiesch einen integralen Halbstundentakt sowie zwischen Täsch und Zermatt einen 15-Minuten-Takt.
Projekt:
Die Kapazität der Strecke soll im Rahmen des strategischen Entwicklungsprogramms Bahninfrastruktur (STEP) erhöht werden. Der Tunnel ist ein zentraler Bestandteil der Ausbauschritte 2035 und dient der langfristigen Sicherstellung einer zuverlässigen und leistungsfähigen Verbindung. Um einen optimalen und kosteneffizienten Mitteleinsatz zu gewährleisten, müssen die vorhandenen Projekte abgestimmt und koordiniert werden.