Bauherrschaft Öffentlich Status Abgeschlossen Kompetenzen Architektur-und-Tragwerk
Referenz

Militärflugplatz Emmen, Halle 3

Mit dem Neubau auf dem Militärflugplatz Emmen stärkt das VBS den Aviatikstandort langfristig und nutzt Synergien durch die Umnutzung der denkmalgeschützten Halle 3, in die moderne Arbeits- und Funktionsräume in modularer Holzbauweise integriert wurden. Die Umsetzung erfolgte unter laufendem Betrieb und erfüllte hohe bauphysikalische sowie sicherheitstechnische Anforderungen durch ein adaptives Raum-in-Raum-Konzept.

Bauherrschaft

armasuisse Immobilien 

Unsere Leistungen

Gesamtleitung und Generalplanung, Phasen 3-5,  gem. SIA LM

Ort

Emmen, Kanton Luzern

Ausgangslage:

Der Neubau auf dem Militärflugplatz Emmen bündelt Fachwissen des VBS im Bereich Aviatik und nutzt Synergien zwischen den verschiedenen Organisationseinheiten. Mit der Investition von 60 Millionen Franken bekräftigt das VBS gleichzeitig das langfristige Engagement am Aviatikstandort Emmen. Im Zusammenhang mit diesem Neubau, welcher ebenfalls durch Gähler Partner geplant wurde, musste auch die Halle 3 ertüchtigt und umgenutzt werden. In die bestehende Flugzeughalle wurden Büros, Schlafräumen, Nasseinheiten, technische Räume, Briefing- und Auswerträume, Sitzungszimmer und Simulationsräume in modularer Holzbauweise eingebaut.

Auftrag:

Gähler Partner entwickelte, plante und überwachte die Realisierung für diesen komplexen Hochbau im Auftrag der armasuisse als Gesamtleiter und Generalplaner.

Planungsvorgaben und bauliches Konzept:

Da die bestehende Anlage unter Denkmalschutz steht (HOBIM), waren alle Massnahmen in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege umzusetzen. Durch das adaptive Konzept (Raum in Raum) konnten diesen Anforderungen gut entsprochen werden. Eine spezielle Herausforderung waren die hohen verschiedenen RC-Anforderungen (Widerstandsklassen) im neuen Holzelementbau und bei der bestehenden Fassadenhülle. Durch Einlagen von Spezialbauteilen und verdeckten Befestigungen, konnte auch diese Anforderung erfüllt werden. Der Bauphysik wurde im Holzelementbau grosse Beachtung geschenkt. Zum einen waren die schalltechnischen Anforderungen zu erfüllen, zum anderen wies die bestehende Halle einen ungenügenden Wärmeschutz auf, welcher durch die Einbauten zu kompensieren war.

Die Sanierung fand unter laufendem Betrieb statt.