Öffentlich Status In-Arbeit Kompetenzen Untertagbau
Referenz

N15/04, Uster-Hinwil, Lückenschliessung Oberlandautobahn

Zur Schließung der Lücke der Oberlandautobahn zwischen Uster und Hinwil plant das ASTRA unter Leitung der IG GGB ein generelles Projekt mit zwei möglichen Streckenführungen, darunter ein tiefliegender Tunnel unter dem geschützten Hochmoor oder eine westliche Umfahrung über Ottikon, um eine bewilligungsfähige Lösung zu realisieren.

 

Bauherrschaft

ASTRA Winterthur

Unsere Leistungen

Projektverfasser (PV) Bau für die Phase Generelles Projekt (GP)

Der PV Bau erbringt Projektierungsleistungen in den Fachbereichen Trassee/Umwelt (T/U), Tunnel/Geotechnik (T/G) und Kunstbauten (K). Daneben ist der PV Bau für die Materialbewirtschaftung inkl. Deponiestandorte sowie verkehrlich flankierende Massnahmen (vfM) verantwortlich. Zudem übernimmt der PV Bau die Federführung des Gesamtdossiers und koordiniert sämtliche Projektverfasser.

Ort

Wetzikon, Kanton Zürich

Ausgangslage:

Bereits 1960 wurden erste Planungsarbeiten für die Oberlandautobahn ausgeführt. Im AP 2005/2007 verfolgte der Kanton Zürich eine direkte Linienführung, welche das betroffene Hochmoor zwischen Wetzikon und Hinwil mit einer hochliegenden Tunnelvariante durchqueren sollte. 2012 entschied das Bundesgericht, dass diese Lösung nicht bewilligungsfähig ist.

Auftrag:

Ab 2020 wurde die Projektierung der Lückenschliessung dem ASTRA übergeben. Dieses erteilte 2023 der IG GGB unter Federführung der Gähler Partner den Auftrag, ein generelles Projekt für den gesamten Streckenabschnitt zwischen Uster und Hinwil zu erstellen. Damit soll insbesondere eine bewilligungsfähige Lösung für die Autobahn zwischen Wetzikon und dem bestehenden Grosskreisel Betzholz gefunden werden.

Projekt:

Die Lückenschliessung soll grundsätzlich als Autobahn erster Klasse mit zwei Fahrstreifen pro Richtung geplant werden. Nach dem Anschluss "Uster Ost" überquert sie das Aathal mit einem neuen Viadukt und führt dann im Tunnel "Aathal" bis zum Anschluss Wetzikon. Ab dort sind zwei Streckenführungen denkbar. Die erste "direkte" Variante unterquert die geschützten Hochmoore neu mit einem tiefliegenden Tunnel. Dabei wird die Felsüberdeckung so gross gewählt, dass eine Beeinflussung der Moore ausgeschlossen werden kann. Als optionale Lösung wird eine Linienführung weiterverfolgt, welche die geschützten Abschnitte westlich umfährt und über eine neue Verzweigung "Ottikon" und die bestehende Forchautobahn zum Kreisel Betzholz führt.