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Referenz

Schulhausplatz Baden

Schulhausplatz Baden - Sanierung und Neugestaltung des Verkehrknotens

Bauherrschaft

Departement Bau, Verkehr und Umwelt Kanton Aargau, Stadt Baden und Werke 

Unsere Leistungen

Planungsstudie, Vorprojekt, Bau- und Auflageprojekt, Submission, Ausführungsprojekt, Bauleitung, Strassen- und Werkleitungsbau, Kunstbauten

Ort

Baden, Kanton Aargau

Ausgangslage:

Nach der Vorauswahl von Sanierungs- und Neugestaltungsvarianten für den stark belasteten Verkehrsknoten «Schulhausplatz Baden» wurden in einer nächsten Projektierungsphase vertiefte Projektstudien erarbeitet, die einen Variantenentscheid und die Auslösung der weiteren Projektierungsschritte möglich machten.

Auftrag:

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Kanton Aargau, beauftragte Gähler Partner mit den Phasen 21-53 für das Projekt «Schulhausplatz / Schlossbergtunnel Baden». Für diverse Fachbereiche wurden Subplaner beigezogen.

Projekt:

Der Verkehrsknoten «Schulhausplatz Baden» ist heute eine stark belastete Kreuzung angrenzend an die Altstadt Baden.

Der Knoten mit den Kunstbauten, Werkleitungen und dem angrenzenden Schlossbergtunnel wies sanierungsbedürftige Mängel auf und musste aus verkehrstechnischer Sicht ertüchtigt werden.

Der Schulhausplatz weist folgende Verkehrsanteile in der Abendspitzenstunde auf:

  • MIV: 3'800 PWE/h
  • ÖV: 106 Busse/h
  • Fussgänger: 925 FG/h
  • Radfahrer: 308 RF/h

Der Neubau Schulhausplatz Baden inkl. Busachse Ost erfolgte auf 3 Ebenen. Auf der obersten Ebene wurde eine LSA-gesteuerte Kreuzung analog heutiger Situation erstellt. Eine Ebene tiefer wurde eine grosszügige Langsamverkehrspassage mit Ladeneinbauten geschaffen. In der untersten Ebene kreuzt der Bustunnel den neuen Schulhausplatz. Die Vorteile dieser Lösung bilden die nun mögliche öV-Bevorzugung, die grosszügigen Langsamverkehrsflächen sowie die städtebaulich aufgewerteten Plätze und peripheren Bereiche. Insbesondere für den Bustunnel, welcher in der Schweiz als Prototyp gilt, wurden umfangreiche Sicherheitsuntersuchungen angestellt.

Die Instandsetzung des Schlossbergtunnels beinhaltet insbesondere der Ersatz der nichttragenden Innenschale und einer Tunnelabdichtung. Gleichzeitig wurde die Tagbaustrecke konventionell instand gesetzt sowie für die Drainage des Gewölbes eine Drainageleitung erstellt.

Bei der Werkleitungsplanung wurden sämtliche bestehenden Werke erfasst und Lösungen für die neue Trassierung, bzw. Ausführung unter Verkehr erarbeitet. Der Grossteil der Werkleitungsumlegungen wurde bereits vor den Hauptarbeiten am Schulhausplatz ausgeführt, so dass während den Hauptarbeiten nur noch wenige Werkleitungen umgelegt werden mussten.