Bauherrschaft Öffentlich Status In-Arbeit Kompetenzen Architektur-und-Tragwerk
Referenz

RhB Landquart

Ausbau thermische Werkstätte und Innenraumschaltanlage

Bauherrschaft

Rhätische Bahn AG

Unsere Leistungen

Gesamtleitung und Generalplanerleistung (alle Gewerke); Phasen 32-52, gem. SIA LM 112

Ort

Landquart

Ausgangslage:

Die thermische Werkstatt betreut eine breite Palette von Schienen- und Strassenfahrzeugen. Es werden alle Triebfahrzeuge mit thermischem Antrieb sowie alle Aufbauten von Wagen, welche thermisch oder elektrohydraulisch angetrieben werden, unterhalten. Das beschlossene Diensttriebfahrzeugkonzept 2020 bringt für die Werkstatt thermische Fahrzeuge grosse Veränderung mit sich. Die neu zu beschaffenden Triebfahrzeuge sind grösser und länger als die Alten. Das bedeutet, dass die heute verfügbaren Grubengleise für die zukünftigen Bedürfnisse zu kurz und deshalb nicht mehr nutzbar sind. Im vorliegenden Projekt ist vorgesehen, das bestehende Werkstattgebäude zu erweitern und die bestehenden Grubengleise zu verlängern. Dazu sind auch die Gleisanlagen vor dem Werkstattgebäude anzupassen.

Auftrag:

Gähler Partner hatte aufgrund einer Offerte den Zuschlag als Generalplaner erhalten. Der Vertrag enthält die gesamte Leistung des Generalplaners, beginnend ab dem Bauprojekt bis Abnahme und Schlussdokumentation des Vorhabens.

Projekt:

Die Hallenerweiterung wurde  in Rücksprache mit der Denkmalpflege sowie die Grubengleise auf die Bedürfnisse des Bestellers dimensioniert. Die neue nördliche Erweiterung der Werkstatt gliedert sich in 2 Trakte (Halle Ost und Halle West) mit sich unterscheidenden Abmessungen, Geschossigkeit und Materialisierung.

Die Ver- und Entsorgung der Gruben kann mittels neuer Krananlage und Stapler sichergestellt werden. Zusätzlich werden neue Büroräumlichkeiten, ein Sozialbereich sowie Lagerflächen vorgesehen. Das Projekt erfordert nebst den Arbeiten in der Halle auch Anpassungen an der bestehenden Fassade. Für die neue Erschliessung der Werkstatt müssen Gleise inkl. den Weichen angepasst und erneuert werden.

Im Rahmen des Projekts wird der Neubau der Innenraumschaltanlage integriert und deren Standort im Untergeschoss der Werkstätte vorgesehen. Die neue Innenraumschaltanlage an diesem Standort wird die Möglichkeiten für die Sektorierung des Bahnhofs stark erhöhen.

Die Untergeschosse, der “Zwischenbau” sowie die “Trennwände” zwischen den einzelnen Trakten werden in Massivbauweise erstellt (Stahlbeton), die beiden Hallen als Stahlkonstruktionen.