Status In-Arbeit Kompetenzen Architektur-und-Tragwerk Gebäudetechnik
Referenz

Refreshing ASTRA Bridge

Das Projekt optimiert die ASTRA Bridge auf Basis der bisherigen Einsätze technisch, betrieblich und navigationsseitig weiter, um den dritten Einsatz 2026 erfolgreich umzusetzen und eine zuverlässigere, wartungsfreundlichere und verkehrlich effizientere Serienlösung zu schaffen.

Bauherrschaft

Bundesamt für Strassen ASTRA, Zofingen

Unsere Leistungen

Bauherrenunterstützung - Phase 51 – 53, gem. SIA 101

Ort

Augst – Sissach, BL

Ausgangslage:

Die ASTRA Bridge ist eine Schweizer Neuentwicklung von ASTRA-Gesamtprojektleiter Jürg Merian. Sie wurde 2022 erstmals eingesetzt und stellt eine weltweit einzigartige Lösung dar, um Autobahn-abschnitte tagsüber zu sanieren, während der Verkehr zweispurig in mehr als 3 m Höhe über die knapp 260 m lange und 1’250 t schwere, mobile Baustellenbrücke geführt wird. Der Piloteinsatz zeigte Optimierungsbedarf vor allem bezüglich Rampen, Verkehrsfluss und technischen Komponenten. Für den zweiten Einsatz 2024 wurden mit Erfolg verschiedene Weiterentwicklungen umgesetzt, darunter flachere Auffahrtsrampen und verbesserte Technik: Der Verkehr läuft seitdem viel flüssiger und es gibt nur noch wenige Staus, primär durch Wettereinflüsse, Unfälle oder Schwerverkehr bedingt.

Auftrag:

Mit dem vorliegenden Projekt, das 2026 mit dem dritten Einsatz auf dem Abschnitt Augst – Sissach seinen Abschluss findet, wird der Prototyp unter der Leitung der NSNW auf Basis der in den bisherigen Einsätzen gewonnenen Erfahrungen weiter optimiert und verfeinert. Gähler und Partner wurde von Jürg Merian als Bauherrenunterstützer mandatiert – unter anderem, um die Kommunikation im paneuropäischen Projektteam sicherzustellen.

Projekt:

Zentrale Projektbestandteile:

  • Implementierung einer GPS-Navigation über den Swipos-Satellitenpositionierungsdienst
  • Optimierung der Rampenausrundungen sowie der Fahrtrajektorien
  • Einführung einer manuelle Lenkmöglichkeit direkt aus den Cockpits
  • Reduktion der Störungsanfälligkeit durch konstruktive und systemische Anpassungen
  • Umsetzung eines zentralisierten Diagnosesystems
  • Verbesserung der Wartungsfreundlichkeit
  • Umfangreiche Testfahrten, Trockenübungen und Belastungstests auf dem Flugplatz Interlaken