Beim Bau der zweiten Röhre des Gotthard-Strassentunnels wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: Die Tunnelbohrmaschine «Alessandra» hat die Störzone Nord erfolgreich durchfahren.
Die rund 320 Meter lange Zone mit anspruchsvollen geologischen Verhältnissen stellte hohe Anforderungen an Planung, Sicherung und Ausführung. Aufgrund des grossen Anteils an Lockergestein wurde der Bereich vorgängig konventionell gesichert, um einen sicheren und kontrollierten Vortrieb zu gewährleisten.
Seit dem Vortriebsstart im Februar 2025 konnten bereits mehrere Kilometer Tunnel erstellt werden. Dass die Arbeiten auch in diesem sensiblen Abschnitt planmässig weitergeführt werden konnten, ist das Resultat einer engen Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Planern, Geologen und den ausführenden Unternehmungen.
Der erfolgreiche Durchschlag bildet eine wichtige Grundlage für die kommenden Bauetappen und zeigt eindrücklich, wie entscheidend abgestimmte Prozesse und präzise Ausführung im Untertagbau sind.
Wir wünschen allen Beteiligten weiterhin einen sicheren und erfolgreichen Projektverlauf.
